Vorträge und Lesungen

Vortrag

Putin, Höcke, Trump und das Schicksalsjahr 2024: Wie wehrhaft ist die Demokratie?

75 Jahre nach ihrer Gründung im Jahr 1949 ist die Bundesrepublik ihrer größten Bewährungsprobe ausgesetzt. Im Inneren herrschen gewaltige Konflikte, steht die Ampel-Koalition massiv unter Druck, könnte die rechtsextreme AfD bei den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland im September zur klar stärksten Partei werden. Weit dramatischer noch ist die außenpolitische Lage: Die Europawahl Anfang Juni droht zu einem großen Erfolg der Rechtsextremen, von Orban bis Le Pen, zu werden. Vor allem aber könnte die US-Wahl am 5. November zum Comeback von Donald Trump führen. Mit der von ihm bereits angekündigten Preisgabe der Ukraine und einem möglichen Ausstieg der USA aus der Nato wäre der Weg frei für Wladimir Putin und sein faschistoides Regime. Damit steht Deutschland, steht ganz Europa vor einem fundamentalen Systemkonflikt:
Autokratie oder Demokratie – das ist die Frage im Schicksalsjahr 2024.

  • 26. Februar 2024 | 18:00 Uhr
  • Politische Akademie der SDS
    Europaallee 18
    66113 Saarbrücken

  • Online

  • AnsprechpartnerIn
    Carmen Oschmann
    0681 - 906 26 - 21
    co@sdsaar.de


Albrecht von Lucke

geb. 1967, studierte Rechtswissenschaft und Politologie in Würzburg und Berlin. Er lebt als Redakteur der Blätter für deutsche und internationale Politik in Berlin. Neben seiner Tätigkeit für die Blätter arbeitet Albrecht von Lucke für diverse andere Zeitungen sowie für den Rundfunk und das Fernsehen (u.a. als regelmäßiger Teilnehmer des Presseclubs in der ARD). 2014 wird er mit dem Lessing-Förderpreis für Kritik ausgezeichnet und 2018 erhält er den Otto-Brenner-Preis in der Kategorie „Spezial"-Preis und wird damit „als Streiter für Liberalität, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie" gewürdigt. Zu seinen Buchpublikationen zählen u.a. „68 oder neues Biedermeier: Der Kampf um die Deutungsmacht" (2008), „Die gefährdete Republik: Von Bonn nach Berlin. 1949-1989-2009" (2009) sowie „Die schwarze Republik und das Versagen der deutschen Linken"
(2017).

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Albrecht von Lucke