Vorträge und Lesungen

online-Vortrag

Die geforderte Mitte

Vorstellung der neuen Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Selten war die gesellschaftliche Mitte so „gefordert" wie heute: Rechtsextremismus, Populismus und Rassismus fordern sie heraus. Verschwörungserzählungen stoßen ebenfalls vermehrt auf Anklang. Nun kommt die Corona-Pandemie mit globalen Unsicherheiten und unkalkulierbaren Folgekrisen dazu. Was heißt das für die demokratische Orientierung unserer Gesellschaft?

Alle zwei Jahre untersucht die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung rechtsextreme, menschenfeindliche und demokratiegefährdende Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Die Ende Juni 2021 veröffentlichten aktuellen Ergebnisse lassen Entwicklungen, die die Demokratie fördern als auch solche, die sie gefährden, erkennen: Die „Mitte" ist gefordert, Haltung zu zeigen, Position zu beziehen und die Demokratie zu stärken!

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Stiftung Demokratie Saarland laden Sie herzlich ein, die Ergebnisse der neuesten Studie und mögliche Gegenstrategien im Saarland mit unserer Expertin zu diskutieren.

ZUR ANMELDUNG: https://www.fes.de/lnk/4gc 

Begrüßung

Brigitte Juchems, Leiterin des Regionalbüros Rheinland- Pfalz / Saarland der Friedrich-Ebert-Stiftung
Dr. Verena Paul, Stiftung Demokratie Saarland

Vorstellung der FES-Mitte-Studie „Die geforderte Mitte": Ergebnisse, Ursachen, Konsequenzen
Prof. Dr. Beate Küpper, Hochschule Niederrhein

Gespräch
inkl. Publikumsbeteiligung

Moderation
Dr. Burkhard Jellonnek

  • 03. Februar 2022 | 18:00 Uhr
  • Online

  • AnsprechpartnerIn
    Dr. Verena Paul
    0681 906 26 - 24
    vp@sdsaar.de


Prof. Dr. Beate Küpper

geb. 1968, studierte Psychologie an der Philipps‐Universität Marburg. Es folgte die Promotion an der Ruhr‐Universität Bochum. Seit 2012 ist sie Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein in Möchengladbach. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, Vorurteile, Diskriminierung, Diversity und Integration an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis, einschließlich der Begleitung und Evaluation von Praxisprojekten und Fortbildungsprogrammen. Beater Küpper ist u.a. Mitglied im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz, des Stiftungsrats der Amadeu-Antonio-Stiftung und der Redaktion der Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit".

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Prof. Dr. Beate Küpper

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