Seminar

Krisenregion Sahel

Der Sahel kämpft seit vielen Jahren mit den katastrophalen Folgen des Klimawandels. In die Schlagzeilen gerät er zudem durch ethnische Konflikte, Staatsstreiche und islamistischen Terrorismus der Gruppen Boko Haram, Al-Qaida und „Islamischer Staat“. Der Sahel droht weltweit zum Krisenherd Nr. 1 zu werden.

Die Unzufriedenheit mit der staatlichen Bekämpfung des Terrorismus - hat angesichts einer großen Zahl von Binnenflüchtlingen und dem Rückzug des Staates aus den betroffenen Regionen – in mehreren Staaten der Sahel-Zone (Tschad, Mali, Burkina Faso, Niger) zu Militärputschen geführt, die von großen Teilen der Bevölkerung begrüßt wurden. Zudem wurde in diesen Ländern die Zusammenarbeit mit Russland intensiviert, da sie sich von der russischen Präsenz (Wagner-Truppe!) mehr Effizienz bei der Bekämpfung des Terrorismus versprechen.

Im Zentrum des Seminars steht das westafrikanische Land Burkina Faso, an dessen Beispiel gezeigt wird, wie sich der islamistische Terrorismus auch in einem bis dahin friedlichen Land ausbreitet, welche Ursachen und Folgen er hat und warum seine Bekämpfung so schwierig ist.

 

Inhalte:

  • Der Sahel – eine Krisenregion
  • Islamistischer Terrorismus, ethnische Konflikte und die Folgen des Klimawandels
  • Burkina Faso als Beispiel für einen Krisenstaat im Sahel
  • Der zunehmende Einfluss Russlands in der Sahel-Region
  • 16. November 2024
    9:00 Uhr16:30 Uhr
  • Politische Akademie der SDS
    Europaallee 18
    66113 Saarbrücken

  • AnsprechpartnerIn
    Monika Petry
    0681 - 906 26 - 13
    mp@sdsaar.de



Mathias Wolbers

Studium von Romanistik und Sozialkunde an der Universität des Saarlandes; von 1975 bis 2013 Lehrer für Politik und Französisch an verschiedenen saarländischen Gymnasien mit Leitung zahlreicher Politik-Kurse in der Oberstufe; von 2002 bis 2013 Fachreferent für Politik und Geschichte am saarländischen Lehrerfortbildungsinstitut LPM mit Konzipierung, Organisation und Leitung zahlreicher Fortbildungsveranstaltungen; seit August 2013 im Ruhestand.

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Wolbers Mathias