Maike Albath

studierte Romanistik und Germanistik in Berlin und Italien. 1998 promovierte sie über den italienischen Dichter Andrea Zanzotto. Seit 1993 ist sie als Journalistin für den Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur tätig und gestaltete als Autorin unter anderem Radio-Features über Antonio Tabucchi, Cesare Pavese und dessen Heimatstadt Turin und die Literaturszene Kroatiens. Sie hat mehrere Jahre in Italien verbracht und ist eine der profiliertesten Kennerinnen der italienischen Gegenwartskultur. Zu ihren Publikationen im Berenberg Verlag gehören „Rom, Träume. Moravia, Pasolini, Gadda und die Zeit der Dolce Vita“ (2013), „Trauer und Licht. Lampedusa, Sciascia, Camilleri und die Literatur Siziliens“ (2019) sowie „Der Geist von Turin. Pavese, Ginzburg, Einaudi und die Wiedergeburt Italiens nach 1943“ (2010), aus dem sie 2023 in Saarbrücken gelesen hat. Für ihre Arbeit als Literaturkritikerin erhielt sie 2002 den Alfred-Kerr-Preis.

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Maike Albath © Leipziger Buchmesse