Sympathie - Das Eintrittstor zum Andern

In vielen Handlungsbereichen des täglichen Lebens sind wir auf funktionierende Beziehungen angewiesen. Sie aufzubauen und zu erhalten fällt oft genug sehr schwer. Häufig prallen unterschiedliche Ansichten, Einstellungen oder Orientierungen aufeinander und können so für nachhaltige Irritationen sorgen. Gerade für politisch und ehrenamtlich Engagierte spielt die Fähigkeit, schnell und nachhaltig Kontakte aufnehmen und gestalten zu können, ein immer wichtiger werdende Rolle. Hier kommt dem Sympathieurteil eine wesentliche Bedeutung zu. Die Veranstaltung greift diesen Aspekt auf und vermittelt sowohl theoretische, besonders aber handlungsrelevante Hinweise für diejenigen, die auf Außenwirkung angewiesen sind. Insbesondere der Kreis politischer und gesellschaftlicher Verantwortungsträger, aber auch Personen, die tagtäglich neue Kontakte aufnehmen oder bestehende Beziehungen pflegen müssen, finden hier wertvolle, in der Alltagsarbeit umsetzbare Anregungen zur Verbesserung des Sympathieurteils Anderer. Das Seminar vermittelt elementare Sympathieförderer und fokussiert Selbst- und Fremdwahrnehmungstendenzen. Ziel ist es, möglichst schnell und effektiv ein Sympathiefeld aufzubauen, das den TeilnehmerInnen den Zugang zu Anderen erleichtert.

 

  • Vom Nutzen der Sympathie
  • Was verstehen wir unter Sympathie?
  • Sympathievoraussetzungen
  • Wie komme ich in Beziehung?
  • Meine Selbstwahrnehmung
  • Meine Fremdwahrnehmung
  • Wahrnehmungsfehler
  • Erkennen des inneren Repräsentationssystems
  • Spiegelungen
  • Wie komme ich in Kontakt?
  • Der Aufbau eines Sympathiefeldes
  • Zusammenfassung der nonverbalen und verbalen Sympathieförderer

ReferentIn:

Michael Prowald, Dipl.Psychologe

Michael Prowald, Dipl.Psychologe

Michael Prowald, Diplom-Psychologe

Dipl. Psychologe Prowald, Michael: Studium der Psychologie in Saarbrücken. 92 bis 94 Leitung eines Betreuungsprojektes für ausländische Studierende an der Universität des Saarlandes. 94 bis 96 Leitung von Arbeitsintegrationsmaßnahmen am Institut für Beruf und Bildung (IBB) in Neunkirchen. Seit 1995 Sozialwissenschaftsdozent an der Akademie für Arbeit und Sozialwesen (AfAS) in Saarbrücken, 95 bis 98 Ausbildung zum Systemtherapeuten und Systemberater bei der Saarländischen Gesellschaft für systemische Therapie (SGST). Seit 1996 Psychologischer Berater in Arbeitsintegrationsmaßnahmen bei der Christlichen Erwachsenenbildung (CEB) in Merzig. 1999 Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten. Beschäftigungsschwerpunkte: Gestaltung sozialer Beziehungen; Interaktionsprobleme und –Lösungen; Kommunikation.

13. Oktober 2012
09:00 Uhr bis
16:30 Uhr

Bildungszentrum der Arbeitskammer
Am Tannenwald 1
66459 Kirkel

Seminar

Karoline Ripplinger
Telefon: 0681 - 906 26 - 19